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Kennzeichnungspflicht für Drohnen: Was muss aktuell beachtet werden?

400.000 Drohnen jeglicher Größe sollen zur Zeit in Deutschland durch die Luft fliegen. Sie sind für Filmaufnahmen im Einsatz, für Architektur, Landwirtschaft – und es gab schon eine Menge Ärger durch Drohnen. Der Bundesrat hat dazu jetzt Regeln festgelegt.

Der Bundesrat hat über die neue Drohnen-Verordnung abgestimmt, die der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgelegt hat. Die Notwendigkeit der „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ begründet der Miniter unter anderem damit, dass „je mehr Drohnen aufsteigen, desto größer wird die Gefahr von Kollisionen, Abstürzen oder Unfällen“. Diese Regeln sollen künftig Gesetz werden.

Mehr Sicherheit im Luftraum und Schutz der Privatsphäre

Geplant ist eine Kennzeichnungspflicht für alle Fluggeräte ab einer Startmasse von 250 Gramm. Danach wird jedes Gerät eine Plakette mit Namen und Anschrift des Eigentümers tragen. Bei Drohnen über 2 Kilogramm muss sogar einen Nachweis erbringen, dass die erforderlichen Kenntnisse erworben wurden, zB durch eine Prüfung. Drohnen über 5 Kilogramm benötigen dazu noch eine Aufstiegserlaubnis der Landesluftfahrtbehörden.

Begrenzung der Flughöhe und verbotene Bereiche

Auf Modellflugplätzen dürfen Drohnen mehr als 100 Meter in die Höhe steigen. Außerhalb davon liegt bei 100 Metern die Grenze. Dazu kommen Flugverbotszonen für Drohnen. Das sind im speziellen sensible Bereiche wie Einsatzorte der Polizei, Menschenansammlungen, Hauptverkehrswege, Flugplätze und viele weitere Bereiche u.a. Fußballstadien. Ist eine Drohne schwerer als 250 Gramm, dann darf sie auch nicht über Wohngrundstücken fliegen.

Ab wann tritt die neue Kennzeichnungspflicht für Drohnen in Kraft?

Die Regierung befasst sich nochmal mit dem Text der Verordnung. Sie kann die Änderungen des Bundesrats akzeptieren oder neue Vorschläge unterbreiten.

Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Wenn Sie Drohnenpilot sind lohnt sich zum einen der Rat eines Rechtsanwalts, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten und immer auch der Kontakt zur jeweiligen Genehmigungsbehörde der zuständigen Stadt.

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